Hormone - Basis für Wohlbefinden und Gesundheit

Neben allen wissenschaftlich messbaren Funktionen haben Hormone noch weitere Auswirkungen auf den Menschen die nicht in Milligramm, Nanogramm oder anderen Messwerten ausgedrückt werden können. Auf die Frage was unsere Persönlichkeit ausmacht werden von Psychologen, Wissenschaftlern und Medizinern meist zwei Aspekte genannt: Die Gene und die Umwelteinflüsse. Welche dieser beiden Aspekte nun mehr oder weniger Einfluss hat, darüber streiten sich dieselben Fachleute.

Viele Labormedizinern und Forschern sind der Meinung, dass es eine dritte Kraft gibt, die wesentlich an der Entwicklung unserer Persönlichkeit und unserer Verhaltens beteiligt ist – die Hormone in ihrer Gesamtheit. Bisher sind rund 150 Hormone entdeckt und erforscht worden. Die Forschung geht aber inzwischen davon aus dass es mehr als eintausend Substanzen mit hormonellen Wirkungen im menschlichen Organismus gibt. Man muss sie aber noch identifizieren, auch wenn es noch weitere hundert Jahre der Hormonforschung dauern kann.

Das bisher bekannte Hormonprofil des Menschen ist zwar genetisch beeinflusst, dennoch sind Hormone aber nicht nur reine Informationsübermittler sondern agieren selbst. Sie sind in der Lage das Erbgut zu beeinflussen und somit das Verhalten eines Menschen und seiner Nachkommen. Das Verhalten hat wiederum Einwirkungen auf die Umwelt eines Menschen, die auch ihn selbst formt. Ändert ein Mensch sein Verhalten, stellt er beispielsweise seine Ernährung um und treibt mehr Sport, ändern sich auch einige Hormonkonzentrationen und somit agiert sein Hormonsystem anders als zuvor.

Wie wichtig die Hormone für Gesundheit und Wohlbefinden sind ist zwar seit Jahren allgemein bekannt, in der Diagnostik wird dem Hormonspiegel aber viel zu wenig Interesse gewidmet. Wie wichtig ein ausgeglichener Hormonhaushalt aber wirklich ist versuchen wir hier zu ergründen.

Weiterführende Artikel
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Fachliteratur
> Mein neues Hormonverständnis – Dr. Ricardo Borelli