Akne

Krankheitsbild:

Akne bezeichnet die Verstopfung und Entzündung von Hauttalgdrüsen. Meist zeichnet sich dies im Gesicht sowie auf Brust und Rücken ab. Dort entstehen dann aus Pickeln kleine Knoten die tiefrot bis blau schimmern. Die Haut direkt um sie herum ist meist stark gerötet und so manchen Teenager hat sich schon verzweifelt für Wochen in sein Zimmer eingeschlossen, weil sein Gesicht "wie ein Streuselkuchen" aussah.

Auslöser für Akne sind meist gestörte Drüsenfunktion mit Stoffwechselstörungen. Häufig tritt die Akne bei Jugendlichen zwischen dem 12. und 25. Lebensjahr auf und klingt von alleine wieder ab.

Es gibt aber auch zahlreiche Fälle, bei denen Akne chronisch wurde. In so einem Fall kann eigentlich nur der Arzt helfe, obwohl man heute weiß, dass es kein wirkliches Allheilmittel gegen Akne gibt.


 

Fachliteratur zum Thema:

Vitamine und Mineralstoffe Mangelerscheinungen natürlich behandeln - Peter Grunert >>

Alternative Wege der Heilung - Helmut Isert >>

mögliche Therapieformen:

Leichte Akne kann man selber behandeln. Nach einem Dampfbad mit Kamille-, Lavendel- oder Eukalyptusöl-Zusatz werden die Mitesser ein- bis zweimal in der Woche entfernt. Dies sollte nicht durch Ausdrücken mit den Fingerkuppen oder -nägeln geschehen, weil dadurch die Haut daneben gequetscht wird und sich noch weiter entzünden kann. Am besten geschieht dies mit einer Extraktionsöse, die man in jeder Apotheke kaufen kann.

Nach dem Entfernen der Mitesser werden diese Stellen mit Alkohol oder Teebaumöl abgetupft, um sie so zu desinfizieren. Danach die Stellen mehrmals täglich mit Teebaum-, Lavendel- oder Kamillenöl betupfen. So wird die Akne zuminderst gelindert.

Bei Stoffwechselproblemen kann auch eine sinnvolle Nahrungsergänzung anregend wirken. Vor allem bei einseitiger Ernährung.

Eine weitere Hilfsmöglichkeit bietet der Obstessig (hier: Apfelessig).

Der im Apfelessig enthaltene Schwefel wirkt regulierend auf die Talgdrüsenfunktion. Außerdem wirkt Apfelessig blut- und hautreinigend sowie entzündungshemmend. Außerdem lindert er den Juckreiz und beschleunigt durch die Zinkzufuhr die Wundheilung. Durch die Körper Essigsäurezufuhr stimuliert Apfelessig den Stoffwechsel und unterstützt den Entgiftungsprozess über die Haut.

Apfelessigkur: 2 TL Apfelessig in einem Glas Wasser vor jeder Mahlzeit; das Kurgetränk kann ebenfalls mit Brennessel-, Möhren-, Löwenzahn- oder Artischockensaft kombiniert werden, die als besonders blutreinigend gelten. Als besonders wirksam hat sich die Kombination Grundgetränk und Kohlsaft zu gleichen Teilen erwiesen;

Gemüse bevorzugen und viel Rohkost mit Apfelessigsoßen essen, dabei nur milde Gewürze verwenden

Gesichtsdampfbäder: Ein Liter kochendes Wasser, dem man 4 EL Apfelessig sowie Kamille bzw. Salbei beimengt, wird in einen Topf oder eine Schüssel gefüllt. Mit einem Handtuch über dem Kopf beugt man sich über das Gefäß, atmet die Dämpfe durch die Nase ein und läßt den Dampf auf den ganzen Kopf wirken; heiße Dampfkompressen auf die betroffenen Stellen; Auflagen mit Apfelessig und Mais- bzw. Kartoffelmehl zur Linderung des Juckreizes.

Geschichtswaschung mit Apfelessigwasser: man sollte anschließend keine Cremes oder Öls auftragen.

Zur Ausleitung über die Haut: Ganzkörperwaschungen mit unverdünntem Apfelessig, wenn größere Körperstellen (etwa Brust, Rücken) betroffen sind; Vollbäder (1 Tasse Apfelessig, auch mit Zusätzen: etwa Lavendel und Kamille)

Alternative Heilverfahren und Anwendungen zum Thema >>


 

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