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Allergien

 
Krankheitsbild:

Mit dem Begriff Allergie bezeichnen wir eine überempfindliche Reaktion des Organismus auf bestimmte Substanzen, die Allergene genannt werden. Die bekanntesten Allergene sind neben dem Blütenstaub - den Pollen - vor allem Bakterien, Insektengifte, bestimmte Nahrungsmittel, Medikamente, Milch, Staub und chemische Verbindungen. Es gibt aber auch Menschen, die auf Temperatur- und Höhenunterschiede, Lichteinflüsse, Farben und psychische Eindrücke allergisch reagieren.

Die allergischen Symptome zeigen sich vorwiegend an bestimmten Körperstellen, vor allem an der Haut, aber auch an den Bronchien und im Verdauungstrakt.

Die Neigung, allergisch zu reagieren, kann sowohl angeboren als auch später im Leben erworben sein. Die genauen Zusammenhänge sind noch nicht exakt erforscht. Sicher ist aber, dass auch schon winzige Allergie auslösende Stoffe genügen können, um bedrohliche Reaktionen hervorzurufen.

Manche Allergien treten auch in der Schwangerschaft zum ersten Mal auf, eventuell vergehen sie anschließend auch wieder. Darum ist es gerade in dieser Zeit, in der sich der Körper hormonell umstellt, so wichtig auf die Gesundheit zu achten. Dabei spielt eben nicht nur die Ernährung eine große Rolle, sondern auch die Kleidung. Also auch bei der Umstandsmode auf Gütesiegel und ähnliches achten, um Schadstoffe in den Textilien zu vermeiden.

Da es eine Vielzahl an Allergien gibt, die sich alle anders zeigen können, gibt es kein einheitliches Krankheitsbild. Es können Entzündungen der Atemwege sein, asthmatische Anfälle, Hautprobleme wie Ekzeme und Flechten, Fieber oder Heuschnupfen. Hinzu kommen noch die berufsspezifischen Allergien.

Es gibt leider keinen Zweifel: Allergien werden immer häufiger. Zum Beispiel der Heuschnupfen; an dieser Erkrankung leiden heute etwa zwölf Millionen Deutsche, das sind zehnmal mehr als vor 60 Jahren. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Zunahme der Umweltverschmutzung: Schadstoffe verändern Blütenpollen, so dass diese noch aggressiver wirken, und schädigen die Schleimhäute in den Atemwegen, worauf diese noch empfindlicher reagieren.


 

Neue Wege im Kampf gegen Allergien - Tecum®

Fachliteratur zum Thema:

Natürliche Hilfe bei Allergien - Peter Grunert >>

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mögliche Therapieformen:

Es gibt verschiedenste Arten von Allergien, doch eines haben sie alle gemeinsam, sie basieren auf einer Abwehrreaktion des Immunsystems. Der Körper bekämpft für ihn fremde Stoffe und bildet Antikörper, obwohl es sich um für den Organismus harmlose Stoffe handelt. Zur Therapie von allergischen Reaktionen werden meistens Antihistamine in Medikamentenform eingesetzt. Aber auch eine spezielle Diät kann dem Allergiker Linderung bringen. Nahrungsmittelumstellung und naturheilkundliche Mittel erzielen bei vielen Allergikern erstaunliche Erfolge und eine Verbesserung des Allgemeinzustandes.

Bei Hautproblemen kann man die unangenehmen Nebenerscheinungen wir Jucken oder Brennen mit Auflagen, Waschungen und Aromaölen ein wenig lindern.

Auch hilft oft eine Nahrungsmittelumstellung. Weniger Fleisch, weniger Salz mehr Vitamine.

Ein sehr wirksames Gegenmittel basiert auf Grundlagen der Naturheilkunde. Es ist das homöopathische Kombinationspräparat Desarell (rezeptfrei, Apotheke) zur unspezifischen Desensibilisierung.

Dieser Begriff nennt das Prinzip: Durch wiederholt gesetzte Reize wird ein überschießend reagierendes Immunsystem unempfindlicher, also weniger sensibel, gegen Allergene; es reagiert dann nicht mehr so stark, bestenfalls überhaupt nicht mehr darauf. Das gilt nicht nur spezifisch für ein einziges Allergen, etwa Pollen, sondern unspezifisch gegen alle, so dass auch andere weit verbreitete Allergien, etwa die gegen Hausstaub, erfolgreich nach demselben Prinzip behandelt werden können.

Ein spezieller Hilfsvorschlag aus der Alltagspraxis wurde uns aus Andalusien berichtet: Dort trinkt man den Saft der Aloe Vera zur inneren Anwendung und reibt das Mark aus den Blättern der Aloe auf besonders gerötete und juckende Hautstellen.

Desarell erreicht die unspezifische Desensibilisierung mit zwei Komponenten. Zum einen mit der heilenden und ausleitenden Komponente aus Cardiospermum halicacabum (Herzsame) und Thryallis glauca (= Zaunrebe). zum anderen mit einer Reizkomponente aus Acidum formicicum (Ameisensäure) und Apis mellifica (Honigbiene).Die Behandlung wird vom Arzt mit Injektionen begonnen und vom Patienten mit Tropfen fortgesetzt.

Die beste Zeit dafür ist der Winter, weil dann das Imunsystem nicht durch Pollen zusätzlich belastet wird. Mit Desarell gelingt es jedoch selbst dann noch, wenn der Heuschnupfen bereits wieder aufgetreten ist, die Beschwerden wie Schnupfen und Juckreiz in der Nase, Bindehautentzündung der Augen, dumpfes Gefühl oder Schmerzen im Kopf zu mildern oder sogar gänzlich zu stoppen. Desarell ist auch ein Bestandteil der Vier-Faktoren-Therapie, mit der die Ärzte am Schwarzwald Sanatorium Obertal, einer Privatklinik für Innere Medizin und Naturheilverfahren in Baiersbronn, gute Erfolge gegen Allergien aller Art erzielen. Die anderen Faktoren sind: Immunmodulierende Therapie mit Thymosand-Peptiden, die eine Harmonisierung und Normalisierung des gestörten Immunsystems bewirkt; Hilfe für die Psyche, insbesondere durch Autogenes Training, um störenden Stress auszuschalten und eine tief greifende Entspannung zu erreichen; Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen mit der Vital-Plus-Therapie, um gezielt die Behandlung von Allergien zu unterstützen; unter anderem mit Calcium und Magnesium aus Minerell, welche die Mastzellen ausschalten, und mit Vitamin C aus Ascorell, das Histamin abbauen hilft, sowie mit Vitamin E aus Tocorell, welches die Produktion von Allergie auslösenden Botenstoffen verringert.

Vor allem den Allergien gegen Hausstaub und Stoffe in der Kleidung kann man mit den richtigen, natürlichen Wasch- und Reinigungsmitteln bereits im Vorfeld begegnen.

Dazu kommt, dass immer mehr Hersteller dazu übergehen, allergiefreie Produkte herzustellen. Statt diverser Chemikalien wird bei der Kleiderherstellung auf Naturmaterialien gesetzt. Dadurch können Juckreiz und Hautrötung, die durch den Kontakt mit der Kleidung entstehen, verhindert werden. Das Gütesiegel "Naturtextil" gibt Aufschluss darüber, ob das Produkt tatsächlich aus reinen Naturfasern besteht. Auch Damenanzüge Hersteller setzen oft auf edle Naturmaterialien wie Kaschmir oder Schurwolle.

Fachbeiträge zum Thema:

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