Bei leichter Schlaflosigkeit
sind die Naturheilmittel oft wirksamer als Medikamente aus der Apotheke.
Baldrian beispielsweise ist seit Menschengedenken in vielen Hausapotheken
zur Beruhigung und als Schlafmittel im Einsatz.
Auch die Düfte
ätherischer Öle wirken beruhigend auf den menschlichen Organismus
und den Geist. Zum Einschlafen kann man Lavendel- oder Sandelholzöl
anwenden.
Im Schwabenland sagt
man, dass ein oder zwei Viertele Wein nach dem Abendessen das richtige
Schlafmittel seien.
In anderen Regionen
bevorzugt man ein Glas warme Milch mit Honig vor dem Zubettgehen.
Auf jeden Fall sollten
Sie am Abend keinen Kaffee oder schwarzen Tee trinken, wenn Sie schlecht
einschlafen können. Auch das Rauchen macht nicht gerade müde.
In den USA, inzwischen
auch in zahlreichen anderen europäischen Staaten, setzt man auf den
körpereigenen Botenstoff Melatonin. Das ist in Deutschland aber nur
mit ärztlichem Rezept möglich.
Wichtig kann aber
auch das Bett sein. Wen es Ihnen zu hart oder zu weich ist, sollten Sie
den Zustand unbedingt sofort ändern. Wissenschaftliche Untersuchungen
haben bereits vor einigen Jahren zutage gebracht, dass auch der Platz,
an dem das Bett steht, für einen gesunden Schlaf und ein ruhiges
Einschlafen wichtig sein kann. Stellen Sie ihr Bett nie mit dem Kopfende
zur Tür auf. Ein instinktiver Unsicherheitsgedanke, der noch aus
der Zeit herrührt, als wir Menschen in Höhlen hausten und nie
sicher sein konnten, wer oder was da zum Eingang hereinkam, lässt
und schlecht und unruhig schlafen.
Noch einen letzten
Tipp zur Schlaflosigkeit. Sie sollten eventuell am Abend keine Action-,
Sex- oder Horrorfilme mehr im Fernsehen ansehen, das regt nur unnötig
auf. Wenn schon Fernsehen am Abend, dann legen Sie sich entspannt aufs
Sofa und schalten die Öffentlich Rechtlichen ein. So ein vierzig
Jahre alter Liebesfilm hilft seit Jahren bereits Millionen Menschen beim
Einschlafen.
In der chinesischen
Heilkunde wird auch der Pilz Cordyceps
eingesetzt.
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