Diese aus dem Griechischen
stammende medizinische Bezeichnung steht für eine Gelenkversteifung,
die als Endzustand eines meist entzündlichen Gelenkprozesses eintreten
kann. Unterschieden werden drei Formen:
Fibröse Ankylose:
Hierbei sind die Gelenkkörper bindegewebig miteinander verbunden.
Knöcherne Ankylose:
Die Gelenkkörper sind knöchern miteinander verwachsen.
Kongenitale Ankylose:
Bezeichnung für Gelenkbildungsstörungen, die angeboren sein
können und bereits im Mutterleib während der Differenzierung
des Knorpelskeletts einsetzen.
Genaue Krankheitsgründe
sind bisher noch unerforscht, doch geht man in neuerer Zeit davon aus,
dass ein bestimmtes Gen, HLA-B27 genannt, dafür maßgebliche
Verantwortung trägt. Bei Studien in den USA wurde es in mehr als
90% der Ankylose-Patienten inzwischen nachgewiesen.