Atemwege

Krankheitsbild:

So paradox es auch klingen mag, aber fast 80 Prozent aller Menschen atmen völlig falsch, da sie entweder Brust- oder Bauchatmer sind und nicht beides gleichzeitig. Dies führt zu einer ungenügenden Sauerstoffversorgung von Haut und Organen.

Vor allem die Bauchatmung wird von den meisten Menschen vernachlässigt. Dies liegt zu einem Teil auch an unserer meist im Bauchbereich engen Kleidung, wodurch die Bewegungsfähigkeit des Zwerchfells beeinträchtigt wird. Das Zwerchfell ist aber einer der wichtigsten Atemmuskeln und sollte möglichst frei schwingen können. Am besten führen wir deshalb alle Atemübungen möglichst nackt oder nur leicht bekleidet durch.


 

Fachliteratur zum Thema:

Alternative Wege der Heilung - Helmut Isert >>

mögliche Therapieformen:

Ob im Stehen oder im Liegen, die Grundübungen für die Atemtechnik sind stets gleich.

Die Arme sollten seitlich angehoben werden, um den Brustkorb beim Einatmen zu dehnen. Beim Ausatmen werden die Arme wieder gesenkt und so der Brustkorb gelockert und gleichzeitig das Zwerchfell entspannt.

Sie sollten beim Ausatmen darauf achten, möglichst viel auszuatmen, um so auch möglichst viel Kohlensäure aus den Atmungsorganen zu pumpen. Nur dann kann beim Einatmen auch viel Sauerstoff wieder aufgenommen werden, und darauf kommt es bei der Atemtechnik an.

Den größten Teil des Tages und fast die gesamte Nacht über atmen wir Menschen nur leicht und flach. Um eine optimale Sauerstoffversorgung der Haut und der Körperorgane zu erreichen, empfehlen sich Spaziergänge, Wanderungen, Jogging und sonstige sportliche Betätigungen, die zum schnellen und tiefen Atmen führen.

Ist es nicht möglich, sich besonders sportlich zu betätigen, etwa bei Krankheit oder Gebrechen, können auch spezielle Atemübungen durchgeführt werden.

Hierbei sollten Sie beim Einatmen den Oberkörper soweit wie möglich nach hinten recken und beim Ausatmen nach vorne beugen. Außerdem empfiehlt es sich, die flachen Hände in die Lebergegend zu legen und beim Ausatmen mehrmals in den Leib zu drücken.


 

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