Schmerzstillend
Als abschwellendes
und schmerzstillendes Mittel wird Honig auch zur äußerlichen
Anwendung empfohlen. Bei rheumatischen Beschwerden streicht man den Honig
auf ein sauberes Leintuch und legt dieses dann auf die schmerzende Stelle.
Zum Abdecken wird ein wollenes Tuch darüber gelegt. Nach einer Stunde
sollte die Auflage erneuert werden. Diesen Vorgang so lange wiederholen,
bis die Schmerzen fühlbar nachlassen.
Teebaumöl
Auch Teebaumöl,
leicht auf die schmerzende Stelle gerieben, hat schmerzlindernde und entzündungshemmende
Wirkung.
Kalter Guss
Vor allem bei Beschwerden
im Bereich der Arme, der Schultern und des Nackens haben kalte Armgüsse
gute Erfolge gezeigt und Schmerzen rasch gelindert. Am leichtesten geht
es in der Badewanne oder der Dusche. Nehmen Sie den kalten Duschstrahl
und richten Sie ihn zuerst auf die Hand der schmerzenden Körperseite,
gehen zum Handrücken und wandern an der Außenseite des Armes
langsam nach oben bis zur Schulter. Dort halten sie an und zählen
langsam bis zehn. Dann wechseln Sie zur Arminnenseite und gehen mit dem
Duschstrahl langsam wieder bis zur Hand hinunter. Nach einer kurzen Pause
wiederholen Sie den Vorgang noch einmal.
Nicht nur bei Armbeschwerden
hilft kalter Wasserguss, auch bei arthritischen Fuß- und Beinerkrankungen
hilft das kühlende Nass meist rasch, akute Schmerzanfälle erträglicher
zu gestalte. Am einfachsten benutzen Sie dazu ihre Dusche und richten
den sanft eingestellten Strahl solange auf die schmerzende Stelle, bis
Sie merklich Linderung verspüren. Danach helfen auch feuchte Wickel
weiter.
Kampferspiritus
Ebenso wie Franzbranntwein
wird seit Generationen Kampferspiritus zum Einreiben bei rheumatischen
Erkrankungen eingesetzt. Man kann die schmerzenden Stellen sowohl direkt
mit dem Spiritus einreiben, oder ein Leintuch damit tränken und dann
auf den Schmerzpunkt legen.
Kieselsäure
bei Rheuma und Gicht
Die aus Salzen des
Erdbodens bestehende Kieselsäure ist wichtig für Haare, Haut,
Nägel und Bindegewebe. Man sagt ihr nach, auch bei Gicht und Rheuma
heilend zu wirken.
Vorbeugung
Zur Vorbeugung gegen
rheumatische Beschwerden und erst recht dann, wenn sie sich bereits zu
zeigen beginnen und erste Krankheitssymptome sich bemerkbar machen, ist
eine Ernährungsumstellung für die meisten Menschen unumgänglich.
In verschiedenen Veröffentlichungen
der amerikanischen Arthritis Foundation, aber auch anderer Vereinigungen
und Verbände in Europa erscheinen wieder Lebensmittellisten, die
sich Landes bedingt in einigen Nahrungsmitteln unterscheiden, doch kann
man generell davon ausgehen, dass das nachfolgend aufgeführte Grundmuster
für die Nahrungsmittelzusammenstellung sowohl bei der Vorbeugung
als auch nach Auftreten einer Erkrankung positive Ergebnisse für
den Betroffenen zeigen wird. Auch wenn eine Umstellung auf neue Ernährungsformen
meist recht schwierig ist, einen Versuch ist es sicher wert.