Sozusagen als Erste-Hilfe-Maßnahme hat sich Apfelessig
vielfach bewährt, indem er zunächst (Kältebehandlung) verhindert,
dass der Bluterguss zu groß wird, und dann (Wärmebehandlung)
die Schwellung zum Abklingen bringt. Die beruhigende Wirkung von Obstessig
sorgt außerdem dafür, dass die Schmerzen schneller nachlassen.
Kältebehandlung: Meerrettich-Essig-Wickel (eine Viertelstange
Meerrettich raspeln, die Raspel mit 2 oder 3 Teelöffeln Apfelessig
vermischen und auf einem Leintuch verstreichen; nach 5 Minuten abnehmen;
leichte Massage mit Apfelessigwasser (Mischverhältnis 1 zu 1);
Wärmebehandlung: Dampfteilbad, Dampfkompresse.
Bei Blutergüssen, aber auch bei Prellungen und Zerrungen
ist eines der wohl bekanntesten Hausmittel die Essigsaure Tonerde. Ein
Leintuch, mit Essigsaurer Tonerde getränkt, die in jeder Apotheke
erhältlich ist, lässt einen Bluterguss bereits nach wenigen
Tagen verschwinden und lindert die Schmerzen.
Auch Umschläge mit Arnika-Salbe oder Schwedenkräuter-Tinktur
helfen bei Blutergüssen.
In Australien verwendet man in solchen Fällen das
Teebaumöl und reibt den Bluterguß damit ein. Die Wirkung soll
bereits nach wenigen Stunden einsetzen.