Bluterguss

Krankheitsbild:

Jeder kennt den druckempfindlichen und schmerzhaften blauen Fleck, der nach Gewalteinwirkung, etwa nach einer Prellung oder einer Quetschung, entsteht: Gefäße zerreißen, das Blut ergießt sich in das umliegende Gewebe, und es kommt zu einer mehr oder weniger starken Schwellung. Ist ein Muskel stark angespannt, dann kann der Stoß bzw. der Schlag eine Muskelzerrung hervorrufen. Auch hier ist die betreffende Stelle äußerst schmerzhaft. Eine ärztliche Untersuchung ist im letzteren Fall empfehlenswert, um festzustellen, ob es sich um eine Zerrung oder um einen zu nähenden Muskelriss handelt. Der Fachmann sagt Hämatom dazu, der Volksmund Bluterguss oder blauer Fleck.


 

Fachliteratur zum Thema:

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mögliche Therapieformen:

Sozusagen als Erste-Hilfe-Maßnahme hat sich Apfelessig vielfach bewährt, indem er zunächst (Kältebehandlung) verhindert, dass der Bluterguss zu groß wird, und dann (Wärmebehandlung) die Schwellung zum Abklingen bringt. Die beruhigende Wirkung von Obstessig sorgt außerdem dafür, dass die Schmerzen schneller nachlassen.

Kältebehandlung: Meerrettich-Essig-Wickel (eine Viertelstange Meerrettich raspeln, die Raspel mit 2 oder 3 Teelöffeln Apfelessig vermischen und auf einem Leintuch verstreichen; nach 5 Minuten abnehmen; leichte Massage mit Apfelessigwasser (Mischverhältnis 1 zu 1);

Wärmebehandlung: Dampfteilbad, Dampfkompresse.

Bei Blutergüssen, aber auch bei Prellungen und Zerrungen ist eines der wohl bekanntesten Hausmittel die Essigsaure Tonerde. Ein Leintuch, mit Essigsaurer Tonerde getränkt, die in jeder Apotheke erhältlich ist, lässt einen Bluterguss bereits nach wenigen Tagen verschwinden und lindert die Schmerzen.

Auch Umschläge mit Arnika-Salbe oder Schwedenkräuter-Tinktur helfen bei Blutergüssen.

In Australien verwendet man in solchen Fällen das Teebaumöl und reibt den Bluterguss damit ein. Die Wirkung soll bereits nach wenigen Stunden einsetzen. Im Mittelmeerraum schwören viele Menschen auf Salben und Pasten aus dem Mark der Aloe Vera.