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Therapieformen:
Wir wissen, dass Knoblauch allgemein Infekt abwehrend
wirkt und das Abwehrsystem günstig beeinflussen kann. Er führt
nämlich dem Organismus unter anderem Kalium und Kupfer zu, die Bildung
von Antikörpern anregt. In der kalten Jahreszeit können Knoblauchanwendungen
eine interessante Schutzmaßnahme (Schutz der Schleimhäute u.a.
durch die Pantothensäure) bilden oder verhindern, dass eine Unterkühlung
in eine Erkältung ausartet.
Bei einer Erkältung und ihren unangenehmen Begleiterscheinungen
kann Knoblauch eine erstaunliche breite Wirkung entfalten und die Beschwerden
lindern bzw. den Heilungsprozess ebenso beschleunigen wie Arzneien, wobei
insbesondere das im Knoblauch enthaltene Vitamin E eine große Rolle
spielt.
Aufgrund seiner antibakteriellen und antibiotischen Inhaltsstoffe
entzieht Knoblauch den Bakterien den Nährboden und fördert die
Desinfizierung des Entzündungsherdes. Außerdem wirkt Knoblauch
fiebersenkend und abschwellend auf die Nasenschleimhäute. Er fördert
darüber hinaus die Schleimlösung und den Auswurf, so dass er
allgemein zur Beruhigung der Atemwege beiträgt. Es sei wiederholt,
dass Knoblauch seine antibakterielle Wirkung am besten entfaltet, wenn
er roh gegessen wird. Wer damit Schwierigkeit hat, sollte feingehackte
oder zerdrückte Knoblauchzehen auf eine gebutterte Scheibe Brot verteilen
und mit Petersilie oder Schnittlauch bestreuen. Weitere Hilfen mit Knoblauch:
- Knoblauchklistier,
sobald sich die ersten Symptome bemerkbar machen;
- Knoblauchhonig,
1 Esslöffel 3 bis 4mal am Tag;
- Knoblauch-Branntwein,
1 Gläschen täglich, notfalls mit etwas Wasser verdünnt;
- Knoblauch-Tee:
2 Tassen zum Kochen bringen, den Saft von 3 zerdrückten Knoblauchzehen
dazugeben, umrühren und trinken, solange es warm ist
Apfelessig wirkt allgemein
Immunabwehr stärkend und Infekt abwehrend, indem er u.a. mit seiner
Kalium- und Kupferzufuhr die Bildung von Antikörpern aktiviert und
den gesamten Organismus kräftigt. Insofern kann er vorbeugend wirken
und verhindern, dass sich aus einer Unterkühlung eine starke Erkältung
mit allen unangenehmen Begleiterscheinungen entwickelt.
Haben sich die zunächst
nur geröteten oder gereizten Schleimhäute jedoch entzündet,
dann kann Apfelessig die Beschwerden lindern und den Heilungsprozess beschleunigen
(die im Apfelessig enthaltenen Vitamine A und E spielen eine wichtige
Rolle). Dabei wirkt Apfelessig fiebersenkend, entzündungshemmend,
indem er den auf den Schleimhäuten befindlichen Bakterien den Nährboden
entzieht und schleimlösend (durch seine Kaliumzufuhr, vor allem in
Verbindung mit Honig und Meerrettich); auf diese Weise beruhigt er die
Atemwege. Seine antibakteriellen Wirkstoffe fördern die Desinfizierung
des Entzündungsherdes.
2 Hausmittel, die
sich in der Vergangenheit bewährt haben: der kalte Essig-Wadenwickel
und der Essigstrumpf, den Sebastian Kneipp immer wieder empfohlen hat:
Kniestrümpfe oder Socken aus Baumwolle werden in eine Essigwasserlösung
(5 zu 1) getränkt, angezogen und rund eine Stunde anbehalten. Wenn
nötig, sollte man die Anwendung zweimal täglich wiederholen.
Die ganze Bäderpalette:
Dampfbäder, Gesichtsbäder, ansteigende Fußbäder,
Schlenzbäder. Es ist nicht notwendig, alle anzuwenden.
Ganzkörperwaschungen
mit unverdünntem Apfelessig, immer zum Herzen hin streichen;
Grundgetränk
in Verbindung mit Honig oder Holundersaft
Bei Schnupfen: Nasenspülungen
oder -duschen mit Apfelessig, Essigwasser (Mischverhältnis 1 zu 1)
in eine kleine Schüssel. Mit einem Finger wird das eine Nasenloch
zugehalten, während das Essigwasser durch das andere hochgezogen
wird;
Bei Heiserkeit, Hals-
und Rachenentzündungen: gurgeln (Essigwasser zu gleichen Teilen);
den Rest Flüssigkeit hinunterschlucken, um bestimmte Winkel des Rachens
zu erreichen;
Meerrettich-Essig-Auflage
auf die Stirn bzw. auf die Brust oder den Hals;
Meerrettich-Essig-Honig:
1 Teelöffel Meerrettich raspeln, mit 1 je Esslöffel Apfelessig
und Honig verrühren und 4mal am Tag 1 Teelöffel davon trinken.
Hilfreich und therapieunterstützend
kann auch das AminoVitalis aus dem Silberhäutchen des Reiskorns sein.
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