Apfelessig wirkt allgemein Abwehr stärkend und Infekt
abwehrend, indem er u.a. mit seiner Kalium- und Kupferzufuhr die Bildung
von Antikörpern aktiviert und den gesamten Organismus kräftigt.
Insofern kann er vorbeugend wirken und verhindern, dass sich aus einer
Unterkühlung eine starke Erkältung mit allen unangenehmen Begleiterscheinungen
entwickelt.
Haben sich die zunächst nur geröteten oder gereizten
Schleimhäute jedoch entzündet, dann kann Apfelessig die Beschwerden
lindern und den Heilungsprozess beschleunigen (die im Apfelessig enthaltenen
Vitamine A und E spielen eine wichtige Rolle). Dabei wirkt Apfelessig
fiebersenkend, entzündungshemmend, indem er den auf den Schleimhäuten
befindlichen Bakterien den Nährboden entzieht und schleimlösend
(durch seine Kaliumzufuhr, vor allem in Verbindung mit Honig und Meerrettich);
auf diese Weise beruhigt er die Atemwege. Seine antibakteriellen Wirkstoffe
fördern die Desinfizierung des Entzündungsherdes.
Helfen können:
der kalte Essig-Wadenwickel und der Essigstrumpf, den
Sebastian Kneipp immer wieder empfohlen hat: Kniestrümpfe oder Socken
aus Baumwolle werden in eine Essigwasserlösung (5 zu 1) getränkt,
angezogen und rund eine Stunde anbehalten. Wenn nötig, kann/sollte
man die Anwendung zweimal täglich wiederholen.
Die ganze Bäderpalette: Dampfbäder, Gesichtsbäder,
ansteigende Fußbäder, Schlenzbäder. Es ist nicht notwendig,
alle anzuwenden.
Ganzkörperwaschungen mit unverdünntem Apfelessig,
immer zum Herzen hin streichen;
Grundgetränk in Verbindung mit Honig oder Holundersaft
Vorbeugend, zur Stärkung der Widerstandskraft, wurde
uns auch der Aloe Vera-Saft genannt.