Als vorbeugende Maßnahmen haben sich in der Hausapotheke
einige Teemischungen bewährt. Mischungen aus Melisse- und Lindenblütentee
sowie Kamillen- und Lindenblütentee mobilisieren im wahrsten Sinne
des Wortes die Abwehrkräfte im Körper.
Ebenso wirkt der Saft aus dem Kraut des Roten Sonnenhutes,
der auch in den Apotheken erhältlich ist.
Auch Inhalationen mit Eukalyptusöl wirken vorbeugend,
ebenso das Einreiben mit Melissengeist.
Wichtig ist eine gesunde Lebensführung und eine gezielte
Ernährung, die reich an Gemüse, Frischkost und Obst sein sollte.
Sowohl Knoblauch als auch Obstessig bieten hier beste
Möglichkeiten sowohl heilend als auch bereits vorbeugend wirksam
zu sein.
Durch die relativ hohe Kaliumzufuhr kräftigt frischer
Knoblauch den gesamten Organismus, vorausgesetzt, dass er regelmäßig
verzehrt oder eingenommen wird. Kalium entwässert die Zellen und
erledigt dadurch eine wichtige Entgiftungsarbeit. Hinzu kommen die typischen
Wirkstoffe des Knoblauchs: Alliin, Allicin sowie die Aktivbiostoffe Flavonoide,
die antibiotisch äußerst wirksam sind. Die besondere Wirkung
der Spurenelemente Kupfer, Selenum und Phosphor nicht zu vergessen. Kupfer
regt bekanntlich die Bildung von Antikörpern an und wirkt somit dem
Eindringen von Krankheitserregern in den Organismus entgegen. Damit wirkt
Knoblauch Infekt abwehrend. Die in der Knoblauchzwiebel reichlich enthaltene
Spurenelemente Selenum und Phosphor haben ihrerseits eine günstige
Wirkung bei Stresszuständen.
Was kann Apfelessig bewirken? Bei dieser allgemeinen Verhaltenskorrektur
kann Apfelessig eine wichtige Rolle spielen. Er vermag offenbar durch
die Kupferzufuhr die Bildung von Antikörpern anzuregen, wirkt der
Überflutung des Körpers durch Bakterien und Viren entgegen,
steigert die selbst heilenden Kräfte des Körpers, indem er die
lebenswichtigen Vitamine A, C, E und Mineralstoffe Eisen, Selen und Zink
liefert, kräftigt den gesamten Organismus durch seine Kaliumzufuhr.
Apfelessig ist ein echter Fittmacher für das Abwehrsystem.
Als einfacher Drink zur Stärkung der Abwehrschwäche
empfehlen wir: