Die behandelnden Maßnahmen des Arztes können
aber durch den Einsatz ätherischer Öle unterstützt werden.
Vor allem das australische Teebaumöl kann bei Grippe
recht vielfältig angewendet werden. Sie können einige Tropfen
auf den Schlafanzug des Patienten und auf sein Kopfkissen geben. Auch
fünf bis sechs Tropfen in heißes Wasser gegeben, ist ein hervorragendes
Inhalationsmittel. Es macht die Stirnhöhle frei und erleichtert das
Atmen. Ebenfalls das Einreiben von Brust und Hals hat sich als äußerst
wirksam erwiesen.
Gegen die Entzündungen im Halsbereich hilft das Spülen
des Rachens mit fünf bis zehn Tropfen des Öles in einem Glas
mit warmem Wasser.
Da Kinder gerne dazu neigen, Flüssigkeiten herunterzuschlucken,
können Sie auch vier bis fünf Tropfen Teebaumöl auf Zucker
träufeln, in Honig oder Milch geben und es dem Kind mit der Auflage
verabreichen, dies langsam im Mund zergehen zu lassen und nur in kleinen
Portionen zu schlucken. Die antiseptischen Wirkungen des Teebaumöls
bringen rasche Linderung und beschleunigen den Heilungsprozess.
Auch Kräutertees können bei Grippe Linderung
bringen. Hier empfehlen sich Mischungen aus Eukalyptus- und Lindenblüten-
oder Schafgarbe- und Fencheltee.
Reines Vitamin
C ist ein seit altersher guter Helfer im Kampf gegen Grippe.
Auch einige Nahrungsergänzungsmittel können
therapieunterstützend eingesetzt werden, wie etwa AminoVitalis.
Zur Stärkung des körpereigenen Abwehrsystems
empfiehlt die chinesische Heilkunde neben Aromaölen auch verschiedene
Pilzmischungen.