| Krankheitsbild:
Diese, in der Medizin Herpes zoster genannte Hautkrankheit
hat ihren deutschen Namen wegen ihrer gürtelförmigen Ausbreitung
erhalten.
Sie beginnt meist mit Schmerzen an einer Stelle der Haut,
auf der sich dann Bläschen mit heller bis gelblicher Flüssigkeit
bilden. Die befallenen Hautstellen röten sich und schwellen an, danach
werden sie äußerst berührungsempfindlich. Es kann auch
zu Nervenschmerzen kommen. Als Nebeneffekte können Schweißausbrüche
und Fieber auftreten.
Ursache für die Gürtelrose ist eine Nervenentzündung
durch den so genannten Zoster-Virus, der Pate für den lateinischen
Beinamen stand.
Es empfiehlt sich, stets einen Arzt zu konsultieren, der
dann die geeigneten Medikamente verschreibt und die Behandlungsanweisungen
erteilt.
|
|
Fachliteratur
zum Thema:
Alternative
Wege der Heilung - Helmut Isert >>
|
| mögliche
Therapieformen:
Zur Unterstützung der Behandlung können Sie
verschiedene ätherische Öle einsetzen. So werden in der Naturheilkunde
Lavendel-, Kamillen- und Eukalyptusöl verwendet. Seit einigen Jahren
hat sich gezeigt, dass Teebaumöl hervorragende Erfolge erzielt, da
es über eine starke antibiotische Wirkung verfügt und sowohl
auf der befallenen Haut als auch darunter wirkt.
Da die Haut an den befallenen Stellen äußerst
empfindlich ist, sollten Sie das Öl in verdünnter Form, etwa
als zwanzigprozentige Lösung, mit einem Wattebausch drei- bis viermal
täglich leicht auf die entzündeten Stellen tupfen. Sie können
auch einen leichten Verband anlegen, den Sie mit der Teebaumlösung
träufeln, wenn Sie nicht bettlägrig sind und sich in der Wohnung
bewegen wollen. Der Verband sollte dann aber zwei- bis dreimal täglich
gewechselt werden. Diese Maßnahmen sollten Sie aber vorher mit dem
behandelnden Arzt absprechen.
Durch die Kaliumzufuhr kann Apfelessig zur Stärkung
des Nervensystems beitragen und dadurch ein erneutes Aktivwerden der Viren
verhindern. Die antiseptischen Wirkstoffe des Apfels können einer
Vereiterung der Bläschen vorbeugen. Außerdem lindert Apfelessig
den Juckreiz und die Schmerzen und beschleunigt den Heilprozess. Möglichkeiten
sind:
- Packungen aus Apfelessig
und Mais- oder Kartoffelmehl zur Linderung des Juckreizes;
- unverdünnter
Apfelessig direkt auf die betroffene Stelle;
- 2 Teelöffel
Apfelessig in einem Glas Wasser, eventuell mit Honig vermischt;
- Ganzkörperwaschungen
mit unverdünntem Apfelessig und Vollbäder (1 Tasse Apfelessig
im Badewasser).
Nicht gegen die Krankheit
selbst aber gegen die begleitenden Hautprobleme werden in Asien verschiedene
Aromaöle eingesetzt, im Mittelmeerraum Salben aus dem Mark der Aloe
Vera.
|
|
Neu! Fachratgeber zum downloaden:
Erkältung
und Grippe - Symptome, Behandlung, Vorsorge
|