Gepflegtes, schönes Haar ist in der heutigen Zeit,
vor allem im Berufsleben, enorm wichtig. Denn Haare dienen als nonverbales
Kommunikationsmittel welches sich samt Körperhaltung, Gestik
und Mimik bewusst einsetzen lässt. Viele Menschen investieren deshalb
viel Geld in ihre Haarpflege
und sind dennoch mit dem erzielten Ergebnis unzufrieden. Nicht nur Stress
und organische Erkrankungen können zu dieser Unzufriedenheit führen.
Falsche Haarpflege kann großen Schaden anrichten. Deshalb sollte
man die gängigen Tipps zur richtigen Pflege des Haares beherzigen
und manchmal auch auf althergebrachte Hausmittel zurückgreifen.
Es ist bezeichnend, dass Apfelessig alle vorhin genannten
Nahrungsbestandteile enthält und daher das Wachstum und die Gesunderhaltung
der Haare vorteilhaft beeinflussen kann.
Unabhängig vom Haartyp sollte man regelmäßig
das Apfelessig-Grundgetränk (2 Teelöffel Apfelessig, eventuell
mit 1 Teelöffel Honig, in einem Glas Wasser) über einen längeren
Zeitraum einnehmen und vor allem bei der Speisenzubereitung verstärkt
Apfelessig verwenden. Alle Nährstoffe erhält das Haar nämlich
von innen, das heißt auf dem Blutweg bis in die Haarwurzel. Preisende
Haarwässer mit Vitaminen können außer einer verbesserten
Durchblutung nichts ausrichten, denn ihre Nährstoffe können
nicht bis an die Haarwurzel gelangen.
Unsachgemäße Behandlung beschädigt
das Haar.
Eine schlechte Behandlung von Haar und Kopfhaut kann ebenfalls
vorliegen: zu harte Bürsten, Kämme mit scharfen Zinken, unnatürliche
Haarbehandlungen (aggressive Dauerwellen, Bleichen, Färben, Tönungen),
Waschen mit billigen Shampoos, unsachgemäßes Fönen greifen
die Struktur des Haares und reizen die Kopfhaut.
Geschädigtes Haar läßt sich nicht reparieren,
es fällt aus. Sind die Haarbalge erhalten geblieben, wachsen neue
Haare meistens nach, vorausgesetzt, daß man mit seinen Haaren sanfter
umgeht, d.h. sie nicht unnötig strapaziert. In nassem Zustand ist
das Haar besonders empfindlich, deshalb sollten es beim Waschen vorsichtig
abgetrocknet werden. Den Fön sollte man nicht zu heiß einstellen
und in einem Abstand von mindestens 30 cm halten.
Nicht irgendein Shampoo benutzen!
Bei der Wahl des Shampoos sollte man sowohl auf die Hautverträglichkeit
als auch auf die Beschaffenheit seines Haares achten. Haarwaschmittel
auf pflanzlicher Basis erfreuen sich immer größerer Beliebtheit:
Huflattichextrakt wirkt bei Schuppen, Blasentang bei fettigem Haar, Weizenkleie
und Thymian enthaltende Shampoos bei trockenem oder spließigem Haar.
Wer beruflich gepflegt aussehen und sein Haar täglich
waschen muss, sollte auf milde Shampoos zurückgreifen, etwa auf der
Grundlage von Kamille, Aloe Vera , Teebaumöl oder Lindenblüten;
Ein Tipp! Einen besonderen Glanz erhalten die Haare, wenn
man dem Haarwaschmittel Apfelessig zusetzt, etwa 4 bis 5 Teelöffel
auf eine Flasche Shampoo.