Influenza ist der medizinische Begriff für Grippe.
Jeder Mensch in Europa hat sie im Verlaufe seines Lebens bestimmt schon
einmal gehabt. Die Ärzte nennen sie Influenza und versuchen seit
Jahrzehnten ein hundertprozentiges Gegenmittel zu entwickeln, doch mit
Sicherheit wird die Grippe die Menschen auch in den kommenden Jahrzehnten
befallen und für ein bis zwei Wochen an Haus und Bett fesseln.
Meist beginnt das Krankheitsbild mit Müdigkeit und
Schlappheit. Die Glieder fühlen sich an, als ob sie mit Blei gefüllt
wären. Hals und Rachen röten sich, die Körpertemperatur
steigt bis zum hohen Fieber hin an. Schüttelfrost setzt ein, und
in einigen Fällen kommen Bauchweh, Übelkeit und Erbrechen hinzu.
Lunge, Schleimhäute und Mandeln können sich entzünden,
und es besteht die Gefahr weiterer Komplikationen, wenn man eine Grippe
nicht behandelt und nur darauf wartet, dass sie von allein wieder geht.
Auslöser für eine Grippe sind Grippeviren verschiedenster
Typen. Zwar gibt es vorbeugende Schutzimpfungen, doch hat sich in der
Praxis gezeigt, dass es keinen hundertprozentigen Schutz gegen die Grippe
gibt. Dies liegt auch daran, dass man den Begriff Grippe ebenfalls als
Sammelbegriff für verschiedene fieberhafte Erkrankungen benutzt,
deren Ursache man nicht genau definieren kann. Der Arzt spricht dann meist
von einem grippalen Infekt.
Sie sollten, um schwere Schädigungen des Erkrankten
und weitere Komplikationen beim Krankheitsverlauf zu vermeiden, stets
einen Arzt zu Rate ziehen.