Weltweit haben Untersuchungen an Kliniken und Universitäten
inzwischen gezeigt, daß der Knochenschwund auch direkt mit Bewegungslosigkeit
zusammenhängt.
Jeder, der bereits einmal für längere Zeit an
ein Bett gefesselt war, oder der über mehrere Wochen hinweg mal einen
Arm oder ein Bein eingegipst hatte, wird danach auch die Erfahrung gemacht
haben, dass nicht nur die Muskeln, sondern auch ein Teil der Knochensubstanz
dabei verloren ging. So ähnlich ist es auch bei der Osteoporose.
Neben Bewegungsmangel gibt es aber auch noch andere Risikofaktoren, die
einen Knochenschwund oder eine Osteoporoseerkrankung hervorrufen und fördern
können.
Solche Risikofaktoren sind:
Mangelernährung. Vor allem der Mangel an Kalzium
ist es, der den Knochenschwund fördert. Häufig sind es Frauen,
die versuchen mit Hunger- oder Mangeldiäten ein so genanntes "Idealgewicht"
zu erlangen.
Erblichkeit. Das Erkrankungsrisiko ist wesentlich höher,
wenn bereits Mutter oder Großmutter an Osteoporose erkrankt sind
oder waren.