Als Hilfe bieten sich auch ätherische Öle an,
die stimulierend auf die Psyche einwirken. Lavendel-, Pfefferminz-, Rosmarin-
und Orangenöl bieten sich hierzu an.
Es gibt aber auch psychische Erkrankungen, deren Ursprung
im Körper selbst zu suchen sind. Beispielsweise Mangel an Kalzium
und Magnesium kann nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen Depressionen
hervorrufen.
Bei Versuchen fühlten sich zahlreiche Patienten wesentlich
besser, nachdem sie über einige Wochen hin täglich 400 mg Kalzium
und 200 mg Magnesium zu sich genommen hatten.
Andere Untersuchungen in den USA ergaben, dass Patienten
mit einem zu niedrigen Blutzuckerwert öfter zu Depressionen neigen,
als Menschen mit normalen Zuckerwerten. In diesen Fällen hilft ein
kleines mehr an Zucker jeden Tag. Ein Eis oder Tortenstück kann im
wahrsten Sinn des Wortes die Depression versüßen und so beseitigen.
In der asiatischen Mykotherapie wird der Pilz Cordyceps
gegen seelische Erkrankungen empfohlen.
Es bekommen erwiesenermaßen etwa doppelt soviel
Frauen wie Männer Depressionen. Nach neuen Studien ist ein Mitgrund
für diese Tatsache, die Einnahme von Antibabypillen und der damit
verbundene Verlust von Vitamin B6, wie bereits unter Antibabypille angesprochen.
Hier hilft die tägliche Einnahme des fehlenden Vitamins.
Wichtig ist, dass Sie die Warnsignale ihrer Umwelt, die
meist bei depressiven Zuständen etwas zaghaft vorgetragen werden,
nicht außer acht lassen und sich mit den Gründen für diesen
Zustand auseinandersetzen.