mögliche
Therapieformen:
Neben
den drei bisher meist praktizierten Therapieformen
- Chirurgie
- Chemotherapie
- Strahlentherapie
hat
sich die Krebsforschung gerade in den vergangenen Jahren immer mehr auch
den Bereichen der Naturheilverfahren und -mittel zugewandt.
Vor
allem als Begleittherapien bieten sich naturheilkundliche Lösungen
immer mehr an.
Ein
vor mehr als fünfzehn Jahren in China begonnenes Forschungsprojekt
zur Bekämpfung von Krebserkrankungen fand in unseren Tagen in der
Form eines Naturheilmittels einen vorläufigen Abschluss.
Im
Jahre 1982 begann am Krebsforschungszentrum in Peking der Professor Lin
Peizhong mit der Entwicklung eines Präparates. Aus sechs chinesischen
Pflanzen mischte Professor Peizhong einen Anti-Krebs-Cocktail, der inzwischen
mehr als zehntausend Chinesen geholfen hat, ihre Krebserkrankungen zu
besiegen.
Anti-Krebs-Ernährung
Nach jahrelangen wissenschaftlichen
Untersuchungen, die von britischen Ärzten in Cambridge durchgeführt
wurden, stellte sich heraus, dass stärkehaltige Nahrungsmittel, also
Brot, Reis, Mais, Weizen, Nudeln, Kartoffeln, Hülsenfrüchte,
Oliven, Bananen und Gemüse, die Gefahr von Darmkrebs bis auf ein
Viertel reduzieren können. Sie gingen bei ihren Forschungen davon
aus, dass in Asien, wo die Menschen sich hauptsächlich von diesen
Lebensmitteln ernähren, die Darmkrebsquote nur etwa ein Viertel so
hoch ist, wie beispielsweise in den USA, wo man viel Fleisch und wenig
stärkehaltige Lebensmittel verzehrt.
Die Forschungen sind
noch nicht völlig abgeschlossen, doch die bisherigen Erkenntnisse
zeigen, dass die Stärke, in Fachkreisen Polysaccharide genannt, aus
der Nahrung aufgespalten und in Form von Glycogen als Vorratsstoff in
der Leber gespeichert wird. Überproduktion an Stärke, die nicht
unmittelbar im Dünndarm verarbeitet werden kann, muß im Dickdarm
durch spezielle Bakterien aufgespalten werden. Diesem Vorgang messen die
Wissenschaftler die vor Krebs schützende Wirkung bei. Die Darmbakterien
sondern bei ihrer Tätigkeit einen Stoff ab, der die Zellveränderungen
unterdrückt.
Im Rahmen der Forschungen
hat sich auch gezeigt, dass der Mensch im Schnitt täglich etwa ein
Pfund Stärke zu sich nehmen sollte. Den Stärkegehalt der wichtigsten
Nahrungsmittel entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle.
Dem körpereigenen
Melatonin werden inzwischen auch von der Wissenschaft Krebrisiko senkende
Wirkungen zugesprochen, weil es die schädigenden "freien Radikalen"
bekämpft.
In Asien, vor allem
in China, widmen sich immer mehr Studien der Mykotherapie,
mit der bereits vor Jahrtausenden alle Arten von Tumoren bekämpft
wurden.
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