Dieses, auch Lyme-Krankheit genannte Krankheitsbild wurde
erstmals 1976 bei einer Gruppenerkrankung in der kleinen Stadt Lyme im
amerikanischen Staat Massachusetts aufgezeichnet. Es handelt sich um eine
Infektionskrankheit, die durch Zeckenbiss übertragen wird.
Die Inkubationszeit kann einige Tage, aber auch mehrere
Wochen nach dem Zeckenbiss betragen.
Im Frühstadium des Krankheitsverlaufes stellen sich
von dem Biss ausgehende Lymphknotenschwellungen ein. Es kommt zu Kopfweh,
Müdigkeit und grippeähnlicher Abgeschlagenheit.
Im Spätstadium, nach einigen Wochen bis Monaten,
treten schubweise arthritische Beschwerden und Skelettschmerzen auf, die
sich vor allen Dingen an den großen Gelenken bemerkbar machen.
Alle Symptome können einzeln, wechselnd oder gemeinsam
auftreten. Die Krankheitsdauer beträgt im Normalfall sechs bis neun
Monate.