Kopfschmerzen und Migräne sind Befindlichkeitsstörungen,
die oft miteinander verwechselt werden, obwohl sie sich ganz anders gestalten:
Bei einer Migräne setzen die Schmerzen anfallartig meistens im Hinterkopf
ein und ergreifen dann eine Kopfhälfte (die rechte bei Linkshändern
und umgekehrt). Eine Migräne kündigt sich häufig mit typischen
Erscheinungen an: Übelkeit, allgemeine Müdigkeit, Augenflimmern,
Gleichgewichtsstörungen und wird in den meisten Fällen durch
Durchblutungsstörungen im Gehirn hervorgerufen. Wie bei Kopfschmerzen
können die Auslöser recht unterschiedlich sein: psychosozialer
Stress, Wetterfühligkeit, Lärm, Missbrauch von Genussmitteln,
nervliche oder seelische Belastungen usw. usw., doch die eigentliche Ursache
der Migräne ist weiterhin unbekannt.
Vor allem Frauen werden oft von Migräneanfällen
gepeinigt, die sich bereits Stunden vorher ankündigen. Zumeist handelt
es sich um Krämpfe der Blutgefäße, die so genannte blasse
Migräne, oder eine auftretende Lähmung der Blutgefäße,
die so genannte rote Migräne.
Während sich die blasse Migräne vorher durch
ein leichtes Ziehen im Kopfbereich ankündigt, ist es bei der roten
Migräne oft eine Art von Hochgefühl, das dem Anfall vorausgeht.
In allen Fällen von Migräne empfiehlt es sich,
einen Arzt aufzusuchen, um die Migräne auslösende Ursache zu
erkennen und nach Möglichkeit zu beheben, was nicht immer leicht
ist.
Die blasse Migräne erzeugt, wie ihr Beiname bereits
ausdrückt, eine blasse Hautfarbe, die so erkrankte Person wird müde,
schlapp und gereizt, ein Schwindelgefühl mit Übelkeit bis hin
zum Erbrechen macht sich breit, und stärker werdende Kopfschmerzen
setzen ein. Meist folgen auch empfindliche Überreaktionen, beispielsweise
Geräusch-, Licht- und Schmerzempfindlichkeit.