Pilzerkrankungen werden meist durch Faden- oder Sprosspilze
ausgelöst. Fadenpilze befallen ausschließlich die Haut, zum
Beispiel den Zwischenraum zwischen dem dritten und dem vierten Zeh beim
Fußpilz. Besonders gefährdet sind alle, die Schweißfüße
haben, sowie Wassersportler. Das typische Erscheinungsbild von Fußpilz
ist stark juckende, schuppende und sich schälende Haut. Die Infektion
erfolgt durch Kontakt mit infizierten Hautschuppen.
Sprosspilze, auch Hefepilze genannt, entfalten sich ebenfalls
gern in feuchtwarmem Milieu und befallen sowohl größere Hautfalten
(z. B. die Falte unter den weiblichen Brüsten sowie die Leistenbeugen)
als auch Schleimhäute, etwa in der Mundhöhle und in der Vagina.
Handelt es um Hefepilze, wie Candida albicans, können
die Krankheitserreger sich auf den Arterien festsetzen und sogar bis ins
Hirngewebe gelangen.
Hefepilze erfordern eine radikale Ernährungsumstellung.
Milch, Sauerkraft, geräucherte oder getrocknete Nahrungsmittel, gluten-
und zuckerhaltige Lebensmittel (Getreide und Obst) grundsätzlich
meiden.