mögliche
Therapieformen:
Wichtig ist die Fiebersenkung.
Das wohl älteste Hausmittel zur Fiebersenkung ist der Waden- oder
Beinwickel.
Hierzu nehmen Sie
zwei Handtücher, tauchen diese in Wasser, das etwa Zimmertemperatur
haben sollte, und wringen die Handtücher danach aus. Beim Wadenwickel
werden sie dann um die Unterschenkel des Kindes gelegt. Beim Beinwickel
wird das gesamte Bein eingewickelt. Zur Befestigung der Wickel können
Sie dem Kind auch feuchte Socken anziehen. Nach etwa sieben bis acht Minuten
sollten die Wickel entfernt werden. Diese fiebersenkende Maßnahme
können Sie mehrmals am Tage wiederholen.
Bei Beginn eines Fiebers
hilft manchmal auch ein Fußbad. Hierbei sollte das Wasser anfänglich
etwa Körpertemperatur haben. Dem Wasser geben Sie dann Fichtennadelextrakt
und ein paar Tropfen Eukalyptusöl bei. Innerhalb der folgenden zehn
Minuten erhöhen Sie dann die Wassertemperatur durch Beischütten
von Warmwasser auf etwa 39 Grad. Nach dem Bad müssen die Beine gut
abgetrocknet werden.
Um einen ruhigen Schlaf
für den Fieberkranken zu ermöglichen, können Sie einige
Tropfen Eukalyptus-, Lavendel- oder Orangenöl auf der Brust verreiben
und auf das Kopfkissen träufeln.
Ein von Pfarrer Kneipp
empfohlenes Hausmittel gegen Fieber ist der Essigstrumpf.
Zubereitung: Geben
Sie in einen halben Liter Wasser (etwa Zimmertemperatur) in eine Schüssel
und gießen Sie 0,2 Liter Apfelessig hinzu und vermischen beides
miteinander.
Anwendung: Nehmen
Sie ein paar Baumwollkniestrümpfe, tauchen Sie diese in die Lösung,
nehmen sie wieder heraus und wringen Sie die Strümpfe leicht aus.
Nun dem Patienten anziehen und beide Beine mit einer Wolldecke oder wollenen
Tüchern gut einwickeln. Nach 45 bis 60 Minuten die Strümpfe
wieder ausziehen. Dieser Vorgang kann zwei- bis dreimal am Tag wiederholt
werden.
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