mögliche
Therapieformen:
Selbst behandeln sollten
Sie wirklich nur kleinere Verbrennungen wie etwa einen schwachen Sonnenbrand,
Verbrennungen mit einer Zigarette oder die obligatorischen Fingerkuppen,
die man sich an einem heißen Topf oder der Herdplatte gerne verbrennt.
Hier empfiehlt es sich dann, die verbrannte Hautstelle sogleich unter
fließendes kaltes Wasser zu halten. Danach kann man Mehl, Eiweiß
oder einen Lappen mit einem Brei aus rohen Kartoffeln auftragen.
Wesentlich wirksamer
hat sich aber inzwischen das australische Teebaumöl gezeigt.
Sie können die
schmerzende Hautstelle direkt mit dem Öl einreiben. Es wirkt sofort
schmerzlindernd und kleinere Verletzungen sind bereits nach wenigen Tagen
abgeheilt.
Bei geröteter
Haut infolge thermischer Einwirkung kühlt und beruhigt Apfelessig
die Haut und senkt den Schmerz bereits nach wenigen Minuten nachhaltig.
Bei sofortiger Anwendung verhindert Apfelessig, dass die Verbrennung anschwillt
und sich Bläschen bilden. Dabei wirkt er desinfizierend. Außerdem
unterstützt Apfelessig die Ausheilung. Auf keinen Fall sollte er
bei offenen Brandwunden angewendet werden, da er den Wundschmerz unnötig
erhöhen würde. Hat ein Kind eine ätzende Flüssigkeit
getrunken, sollte man ihm verdünnten Apfelessig zum Trinken geben,
wenn es sich um eine Lauge handelt.
Zögert sich die
Ausheilung hin, empfiehlt sich eine Entschlackungs- und Ausleitungskur,
bei der Apfelessig den Heilvorgang beschleunigen und damit die Bildung
größerer Brandnarben vermeiden kann.
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