Die rasche Erkennung und Einlieferung in ein Krankenhaus,
möglichst in den ersten 24 Stunden nach der Infektion, ist zur Senkung
der Sterblichkeit ausschlaggebend. Dort erfolgt dann die Behandlung, meist
mit Streptomycin und Gentamycin. In Laborversuchen wurde auch mit Ciprofloxacin
erfolgreich angewendet.
Generell erfolgt die Behandlung in einer Quarantänestation.
Jeder Fall von Pest ist nach § 6 des Infektionsschutzgesetzes meldepflichtig.
Vorbeugende oder gar therapierende Möglichkeiten
bieten sich in der Naturmedizin nicht. Unbehandelt enden mehr als 50%
aller Beulenpest-Fälle tödlich.
Impfungen für Risikopersonen ist generell möglich,
in Deutschland aber nicht verfügbar. So jedenfalls das Max von Pettenkofer-Institut
für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der LMU München.
In den USA und Kanada ist ein Todimpfstoff zugelassen, in Russland ein
Lebendimpfstoff.