| Wichtige
Medikamente und Hilfsmittel besser mitnehmen
In den nächsten
Tagen packen zahlreiche China-Urlauber ihre Koffer, um die Olympischen
Spielen vor Ort zu erleben. Und dabei sollte eine gut sortierte Reiseapotheke
nicht fehlen, rät das CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf.
Auch wenn es in Peking und in den anderen Austragungsorten Apotheken gibt,
sind die Probleme, die beispielsweise durch fehlende Sprachkenntnisse
im Notfall entstehen können, nicht zu unterschätzen. "Deshalb
ist es besser, wenn man die wichtigsten Hilfsmittel und Medikamente für
den Notfall dabei hat", sagt PD Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher
Leiter des CRM. Zudem muss man in China damit rechnen, dass ein Teil der
Medikamente, die zum Verkauf angeboten werden, gefälscht ist. Das
heißt, die dort erworbenen Medikamente können nicht nur wirkungslos
sein, sondern auch Schäden verursachen.
Das Centrum für
Reisemedizin empfiehlt folgende Grundausstattung für die Reiseapotheke:
Mittel zur
Behandlung von:
- Durchfall
- Fieber/Schmerzen
- Übelkeit/Erbrechen (Reisekrankheit)
- Magenbeschwerden
- Verstopfung
- Erkältung (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen)
- Allergischen Hautreaktionen (z.B. bei Mückenstichen)
- Wunden (Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial)
- Verstauchungen und Verletzungen
- Pilzinfektionen der Haut (z.B. Fußpilz)
Außerdem:
- Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen
- Sonnenschutz
- Insektenschutz
- Augen- und Ohrentropfen
- Fieberthermometer
- Kleine Schere
- Pinzette (Splitter + ggf. Zecken)
- Einmalhandschuhe
- ggf. Kondome
- ggf. Antibiotikum
Ein Tipp für
Menschen, die aufgrund einer Vorerkrankung regelmäßig Medikamente
benötigen: Sie sollten diese besser in doppelter Menge mitnehmen
und auf Koffer und Handgepäck verteilen. So kann man vermeiden, dass
gleich der gesamte Vorrat verloren ist, falls unterwegs ein Gepäckstück
abhanden kommen sollte. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme
sollte sich jeder die Wirkstoffe und die Dosierung notieren und den Zettel
zu den wichtigen Unterlagen, wie Reisedokumente und Pässe, geben.
Um bei der Einreise erst gar keine Probleme aufkommen zu lassen, empfiehlt
es sich außerdem, für manche Medikamente vom Hausarzt ein Attest
ausstellen zu lassen, das den Eigenbedarf nachweist. "Das gilt beispielsweise
für Insulin, das von Diabetikern benötigt wird und durch die
benötigten Spritzen leicht den Verdacht erzeugt, es könnten
Drogen sein", erläutert Dr. Jelinek.
Quelle: Centrum für
Reisemedizin
|
|
|