| "Esst
mehr Obst und Gemüse, das hält gesund!" Diesen Spruch hören
wir seit Jahrzehnten nahezu tagtäglich von allen Ernährungsexperten.
Früher traf dies auch zu. Doch heute sieht die Ernährungslage
in Europa leider völlig anders aus. Dies gilt aber nicht nur für
Obst und Gemüse, sondern für nahezu alle Labensmittel, die wir
tagtäglich zu uns nehmen. Wer nicht gerade seine eigenen Nahrungsmittel
selbst anbaut, dabei noch den Boden gründlich kontrolliert, ein Gewächshaus
darüber baut und auf Kunstdünger und Insektenschutzmittel verzichtet,
kann sich heute kaum noch ernähren, ohne Gesundheit schädigende
Stoffe aufzunehmen. Zu unserem Glück hat sich der menschliche Organismus
über die Jahre hinweg auf viele dieser schädlichen Substanzen
bereits eingestellt. Doch wieviele Schadstoffe verträgt er noch?
Betrachtet man das
starke Ansteigen von Allergien und Magen-Darm-Problemen in den Industrieländern,
so kommt man unwillkürlich zu der Erkenntnis, dass die permanente
Schadstoffbelastung unseres Organismus langsam bedrohliche Formen annimmt.
Wie aber können wir dieser Situation entgehen?
Der wichtigste Ratschlag
lautet: "Glauben Sie nicht alles, was Werbung, Produzenten, Verkäufer,
Politiker, Funktionäre Ernährungsberater und einige Wissenschaftler
sagen oder versprechen!" Hinter den meisten dieser Aussagen stecken
leider rein wirtschaftliche Interessen. Das ist in unserer modernen Welt
so und wird sich auch in absehbarer Zukunft nicht ändern. Deshalb
muss man sein eigenes Konsumverhalten komplett verändern. Für
den Nahrungsmittelbereich trifft dies besonders zu, weil die Nahrung die
Basis unserer Gesundheit ist. Das ist bereits seit der Antike bekannt.
Beim Lebensmitteleinkauf muss es daher heißen: Informieren, kontrollieren
und dann erst gezielt einkaufen. Aussagen wie "in Deutschland hergestellt"
bedeuten heutzutage nicht mehr viel. Es bedeutet nur, dass diese Produkte
in einer Fabrikationsstätte in Deutschland hergestellt wurden. Woher
aber das Basismaterial stammt, kann man so einer Aussage nicht entnehmen.
Ob es sich um Fleisch aus Irland oder Eier aus China handelt wissen nur
die Eingeweihten. Mehr zu dieser Thematik finden Sie in unserer Rubrik
> Produktaussagen und die ernüchternde
Realität.
Die Warnungen über
verseuchte Lebensmttel mehren sich von jahr zu Jahr. Sie betreffen nahezu
alle Bereiche der Nahrungsmittel. Wovor DeaM in den vergangenen Jahren
gewarnt hat, können Sie unter > Warnhinweise
zu Nahrungsmitteln im DeaM-Archiv seit 2004 nachlesen.
Welche Schädigungen
die Zusatzstoffe hervorrufen können, die Sie alle täglich mit
ihrer Nahrung aufnehmen, finden Sie unter > Liste
der Lebensmittelzusatzstoffe mit Gesundheitsrisiken. |
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