Fachlich betrachtet handelt es sich bei Flavonoiden um die in der Natur am häufigsten vorkommenden Polyphenole. Bis heute sind mehr als 6.500 unterschiedliche Formen dieser Stoffe bekannt. Wissenschaftlich unterteilt man sie in 6 Gruppen, die sich wie folgt darstellen (alphabetisch geordnet):

Anthocyane erzeugen rote und bleue Pigmente, kommen z.B. in Kirschen und blauem Trauben vor.

Flavanole haben eine adstringierende Wirkung, kommen z.B. in Äpfeln, grünem Tee und Rotwein vor.

Flavanone sind Bitterstoffe, kommen z.B. in Orangen und Grapefruit vor.

Flavone erzeugen helle gelbe Pigmente, kommen z.B. in Paprika und Sellerie vor.

Flavonole erzeugen helle gelbe Pigmente, kommen z.B. in Endivie und Zwiebeln vor.

Isoflavonoide sind Phytoöstrogene, kommen z.B. in Sojabohen und Reiskleie vor.

Eine Krebs hemmende Wirkung beim Menschen wird oft beschrieben, konnte bis heute aber wissenschaftlich nicht bestätigt werden. In Tierversuchen zeigten Flavonoide allerdings eine Schutzwirkung bei Brust-, Dickdarm- und Hautkrebs. Bei den Versuchstieren zeigten sich dabei aber starke Speziesunterschiede. Ob sich die gewünschte Hilfe gegen den Krebs mit Hilfe von Flavonoiden einmal auch auf den Menschen übertragen lässt, wird uns die Zukunft zeigen.

Nachgewiesen wurden inzwischen aber antibakterielle und antivirale Wirkungen. Auch positive Wirkungen auf die Blutgerinnung sind erkannt worden.

  Fachliteratur zum Thema:

Nahrungsergänzungsmittel Eine Orientierungshilfe - Peter Grunert >>

 

 

DeaM Empfehlung:

Bioflavonoide sind ein wichtiger Bestandteil gesunder Ernährung:Überprüfen Sie Ihre persönliche Ernährungssituation mit dem kostenlosen Gesundheits-Check von Vitalbedarf